Hoch hinaus für alle
Am 10. April wurde der neue, barrierefreie Besucher:innen-Lift im Naturhistorischen Museum feierlich eröffnet – und Jugend am Werk war mittendrin statt nur dabei.
Wo früher Treppen Barrieren bildeten, sorgt nun ein moderner Liftturm im ersten Innenhof für grenzenlose Mobilität vom Keller bis zum „Deck 50“. Für fünf Buddys der praktischen Berufsorientierung war dieser Tag ein besonderes Highlight und sie haben mit vollem Einsatz unterstützt.
Ob als charmante „Liftboys“, die die ersten Gäste sicher auf die neuen Ebenen begleiteten, oder als Profis in der Gastro beim „Baustellen-Frühstück“: Mit ihrer Professionalität und ihrem Lächeln sorgten sie dafür, dass sich alle Gäste – von der Staatssekretärin bis zum Museumsfan – rundum wohlfühlten.
Unter den ersten Gästen, die den neuen Aufzug testeten, befand sich auch eine bunt gemischte Gruppe von über 20 Personen aus unseren Tagesstrukturen Alpha, Wurlitzergasse, Speckbachergasse und Grundsteingasse. Besonders wertvoll war die Begleitung durch die Expert:innen für Barrierefreiheit vom Werkstätten- und Wohnrat.
Für sie ist der neue Lift mehr als nur Technik: Er ist eine „architektonische Geste der Inklusion“. Dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nun selbstverständlich und eigenständig alle Ebenen des Naturhistorischen Museums erreichen können, markiert einen wichtigen Punkt für die kulturelle Teilhabe in Wien.
Bei Frankfurter Würsteln und alkoholfreiem Bier wurde gemeinsam ein Stück Zukunft gefeiert. Der Tag hat einmal mehr bewiesen: Wenn Barrieren fallen – egal ob bauliche oder in den Köpfen – entsteht ein inspirierender Raum für Begegnung und Dialog.
Wir sind stolz auf unsere Teilnehmer:innen, die diesen Tag mit ihrer Diversität und ihrem Engagement so bereichert haben!


